Die Lichtanlage basiert hauptsächlich auf handelsüblichen LED-Scheinwerfern, einer Nebelmaschine und einer Steuereinheit, die auf einer Raspberry Pi mit der OpenSource-Software QLC+ läuft.

Diese kann auch auf dezentralen WLAN-DMX-Adaptern auf einer Raspberry PI eingesetzt werden. Hierdurch kann beim Hochfahren der Lichtanlage im Proberaum erst mal ein Standardlicht eingeschaltet werden (auch ohne zentrale Steuerung). Die zentrale Ablaufsteuerung kann dieses ein- und ausschalten und für Songs eine synchronisierte Lightshow steuern.

Neben den handelsüblichen LED-Scheinwerfern hat Claus folgende Elemente selber gebaut:

WLAN-DMX-Interface

Da so schon viel zu viele Kabel von und zur Keyboardanlage gehen wird hier anfangs ein WLAN-DMX-Intraface mit ArtNet eingesetzt. Das Intrface basiert auf einer Raspberry PI und einem DMX-Adapter von BitWizard. Für das Gehäuse hat wieder der 3D-Drucker gute Dienste geleistet.

Hier ist eine ausführlichere Beschreibung der Installation zu finden.

Und hier geht’s zu den Downloads und der Anleitung zum Zusammenbauen des Gehäuses.

Lichtsteuerung

Nachdem das erste WLAN-DMX-Intraface fertig war kam die Idee so ein kleines flexibles Gerät auch als Standaloneversion zu bauen. Also kam noch ein Display mit Touchscreen dazu und ein neues Gehäuse entstand. Die dezentrale Lichtsteuerung ist technisch bis auf den Monitor baugleich mit dem WLAN-DMX-Intraface und verwendet auch die selbe Software QLC+. Dieses Gerät wird bei Kraftzwerk inzwischen mit einem USB-MIDI-Adapter als zentrale Lichtsteuerung eingesetzt. Die WLAN-DMX-Interfaces werden nach bedarf eingesetzt.

 

DMX-Motor für Lichtleisten

Nach ersten Tests der Lichtanlage kam die Idee gekaufte Lichtleisten drehbar zu machen. Hierfür wurde auf die für Roberry bereits entwickelten Drehgelenke zurückgegriffen und diese Modifiziert. Die Steuerung erfolgt nahezu identisch wie die I2C-Steuerung der Servos von Roberry. Nur kommt hier ein ATMega328 auf einer getrennten Platine zum Einsatz da die OpenServo-Platine nicht auf einem Prozessortakt von 8MHz funktioniert. Weitere Detail sind hier zu finden.